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Die Sparrenburg

Die Sparrenburg wurde zwischen 1240 und1250 vom Grafen von Ravensberg erbaut und ist das absolute Wahrzeichen Bielefelds.
Von hier hat man einen hinreißenden Panoramablick über die ganze Stadt, welcher besonders in den Abendstunden wunderschön ist.
Von den Anlagen stehen noch die Festungsanlagen und der große Wehrturm, der gemeinsam mit den unterirdischen Gangsystem besichtigt werden kann. Um die Anlage herum sind unzählige kleine Wiesen, die besonders im Sommer zum Picknicken einladen.
Am Wochenende ist die Burg allerdings vornehmlich von Familien frequentiert. Man sollte daher vielleicht etwas schlechteres Wetter abwarten oder einfach mit Ohropax bewaffnet den Aufstieg trotzdem wagen.
Besonderer Höhepunkt ist jedes Jahr das Sparrenburgfest. Hier wird die Burg für ein Wochenende wieder ins Mittelalter versetzt und Händler, Handwerker und Spielleute bevölkern die Wiesen. Es gibt hier ein sehr schönes Abendprogramm mit Darbietungen verschiedener Mittelaltergruppen. Ein Besuch lohnt sich schon allein wegen der vielen, besonderen Leckereien, die dort feil geboten werden.
Standort: Mitten im Teutoburger Wald. Einfach in Bielefeld Zentrum der
Beschilderung folgen.
Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich 10 bis 18 Uhr
Führungen: täglich um 14:30 für 1,50 Euro
Sparrenburgfest: immer Mitte Juli (23. bis 25. Juli 2004) für 3 Euro Eintritt

Alter Friedhof in Bielefeld Mitte (zwischen Jahnplatz und Kesselbrink)
Dieser sehr schöne Friedhof wurde 1808 auf Befehl von Napoleon gebaut und schien damals mit einer Größe von 14 500 qm bei grade mal 6000 Einwohnern für alle Zeiten zu reichen. Das dies nicht so wahr, können die unzähligen neueren Friedhöfe beweisen. Sämtliche alte Grabsteine stehen hier unter Denkmalschutz. Allem in allem ist dies ein sehr schönes Fleckchen grün inmitten von Bielefeld. Manchmal hat man das Pech und trifft ein paar Torfnasen, die meinen Kickball dort spielen zu müssen. Aber einen Besuch ist dieses alte Juwel immer wert. Vielleicht auch nur um ein wenig Atem zu schöpfen zwischen einer anstrengenden Shopping-Tour, denn er liegt ganz unmittelbar an der Acarde mit der
Underground-Factory.
Miria
Tierpark Olderdissen
Dornberger Strasse 151
(über den Ostwestfalendamm Richtung Senne, dann der Ausschilderung folgen)
Der Tierpark Olderdissen ist kein herkömmlicher Tierpark, denn er beherbergt nur einheimische Tiere und davon immerhin ca. 450 Stück. Hier wird viel Wert auf artgerechte Haltung und abwechslungsreiche Gehege gelegt. Man bekommt Otter, Bären (Max und Alma sind unser ganzer Stolz), Wölfe, Waschbären (zwar nicht wirklich einheimisch), Esel und vieles mehr zu sehen. Es gibt auch einen Streichelzoo für die ganz Mutigen unter uns. Ganz besonders gelungen ist auch das neue Frettchenhaus, das wirklich sehr schön gemacht wurde, so dass man sich kaum von den putzigen Gesellen los reißen mag. Wenn man an schönen Sonntagen hinfährt, bekommt man leider die volle Dröhnung Familienausflug zu sehen, aber an etwas regnerischen Tagen hat man oft Glück und hat den Park fast für sich allein. In Olderdissen ist ausserdem der Eintritt frei. Hier soll gegeben werden, was man möchte. Also auch eine kostengünstige Alternative für den schmaleren Geldbeutel. Besonders schön ist es im Winter, denn dann kann man den ganzjährig offenen Park auch im Schnee genießen.
Miria

Sennefriedhof Bielefeld
Brackweder Straße 80
33647 Bielefeld
Mit dem alten Sennefriedhof befindet sich in Bielefeld einer der drei
größten Friedhöfe Deutschlands. Eröffnet wurde der wunderschöne
Waldfriedhof 1912, als klar wurde, dass der innerstädtische Friedhof
nicht die Kapazitäten aufwies, die die wachsende Stadt benötigte. Seit
damals ist der Friedhof nun immerhin auf 100 Hektar angewachsen.
Besonders lohnenswert ist der alte Teil des Friedhofs. Hier stehen
Familiengräber von alt eingesessenen Bielefeldern mit prächtig
geschmückten Grabsteinen und Skulpturen. Einige dieser Skulpturen wurden
von bekannten Künstlern hergestellt. (Mich als Kunstbanause scheren
Namen da eher wenig, aber sie sind auf jeden Fall wunderbar anzuschauen)
Auch die alte Kapelle, die majestätisch in Mitten der Anlage steht und
direkt auf einen kleinen See herabblickt ist eine eindrucksvolle
Erscheinung. Die neue Kapelle allerdings leider eher weniger, sieht man
ihr ihr Baudatum in den 70er Jahren doch durchaus an. Aber dafür ist das
Verwaltungsgebäude aus dem Jugendstil wiederum sehr ansehnlich.
Aber zurück zu den Gräbern. Denn die Moderne hat auch vor diesem
Friedhof nicht Halt gemacht. So findet man hier zum Beispiel auch
Baumgräber, welche sich wirklich wunderschön in die Atmosphäre des
Waldfriedhofs einbinden. Man hat eigentlich nicht so wirklich das
Gefühl, über einen Friedhof zu laufen, sondern eher durch eine schöne
Parkanlage.
Der Friedhof lädt jedenfalls sehr zu einem sonntäglichen Spaziergang
ein. Am besten im Herbst, wenn die Blätter so schön verfärbt sind. Aber
eigentlich ist er in jeder Jahreszeit absolut sehenswert.
Miria
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