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Dieser Reisetipp wurde uns von Angel zur Verfügung gestellt. Als
Ortsansässige weiß sie natürlich bestens bescheid.
Noch ein Tipp vorweg: Sagt niemals "Badenser"!
Aus dem Fächer geboren
Karlsruhe, in der Rheinebene zwischen Pfälzer Bergen, Vogesen und Schwarzwald gelegen, ist eine junge und gastfreundliche (Groß-?)stadt im Herzen Europas.
Lebensfreude, Aufgeschlossenheit, badische Liberalität und die sprichwörtliche Gastfreundschaft sind die hervorragenden Eigenschaften ihrer Einwohner. Die einstige badische Residenz und Landeshauptstadt, in der heute fast 287.000 Menschen leben, ist Zentrum der Region am Oberrhein und über die Bundesrepublik hinaus bekannt als "Residenz des Rechts". Dieses Attribut verdankt sie den höchsten deutschen Rechtsinstanzen, dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof.
Karlsruhe gilt auch als "Stadt im Grünen". Ein Viertel der Fläche ist von Wald bedeckt, der ebenso bis in den Stadtkern hineinreicht wie der Zoologische Stadtgarten. Überhaupt prägen ausgedehnte und den Naturräumen entsprechend gestaltete Parks mit mächtigen alten Bäumen und gepflegten Grünanlagen die weiträumige, aufgeräumte Stadtlandschaft.
Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach gründete die Stadt im Jahre 1715 entlang strahlenförmiger Alleen, die von seinem Schloss in Richtung Süden ausgingen. So entstand aus den Plänen eines absolutistischen Fürstenhauses heraus der in aller Welt bekannte Fächer, der bis heute den Grundriss des inneren Stadtbereichs bestimmt. Das "klassizistische Gesicht", das den besonderen Reiz der Innenstadt ausmacht, gab der Architekt Friedrich Weinbrenner den Straßen Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts. Und auch die heutigen Stadtteile, die teilweise erheblich älter sind als die Kernstadt, tragen zahlreiche Facetten zum bunten Mosaik des Gesamtbilds bei. Das 1196 erstmals urkundlich als Stadt erwähnte Durlach, seit 1938 mit Karlsruhe unter einem Dach, hat etwa mit seinem historischen Ensemble an Gebäuden, Gassen und Plätzen sowie seinem bereits im Mittelalter angelegten ovalen Kern besondere Anziehungskraft für die Besucher.
Kunst und Kultur:
Das Badische Staatstheater mit seinen Häusern, mehrere private Bühnen, die Akademie der Bildenden Künste, die Musikhochschule, Staatliche Kunsthalle, Badischer Kunstverein, das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, das Ständehaus mit Stadtbibliothek und Erinnerungsstätte an die Wiege der parlamentarischen Demokratie in Deutschland, die einst in Karlsruhe stand, und zahlreiche weitere Einrichtungen aus allen Sparten der Kultur.
Das größte nichtkommerzielle Openair-Spektakel Deutschlands, "Das Fest", zu dem jährlich weit über 100.000 Besucher strömen, die Europäischen Kulturtage, die Händel-Festspiele und eine Vielzahl weiterer Festivals.
Einen ganz besonderen Stellenwert hat sich Karlsruhe in der internationalen Kunstszene mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) gesichert. Europas größte Produktionsstätte für Medienkunst ist in einem 312 Meter langen, denkmalgeschützten Fabrikgebäude untergebracht. Als Publikumsmagnet im Gebäude gilt das weltweit erste Medienmuseum, ein multimediales Zauberland.
Unmittelbarer Nachbar in dem gigantischen Hallenbau am Boulevard der Brauerstraße ist die Städtische Galerie mit ihren Kunstschätzen, die Werke von Hans Thoma bis Markus Lüpertz umfassen.
Ausgehen:
Abgesehen von Kunst und Kultur hat Karlsruhe eine Unzahl an Kneipen, Bars, Restaurants und Discotheken für wirklich jeden Geschmack zu bieten.
Kneipentechnisch sei *die Kippe* erwähnt, in der man sich wirklich wohlfühlen kann.
Gemischtes Publikum, brauchbare Musik lecker Frühstück und Studi-Essen und eine sehr
große Auswahl an Getränken.
Wenn ich persönlich mal Lust auf ein Glas Cider habe, zieht es mich in die Kippe.
http://www.die-kippe.de
In Sachen Tanzen ist die Kulturruine weit über die Stadt- und Bundeslandesgrenzen hinaus bekannt.
http://www.kulturruine.de
Ob sich ein Besuch lohnen würde oder nicht, möge jeder für sich entscheiden.
Dem weniger massenkonformen Publikum sei die Katakombe empfohlen, mit dem noch recht neuen und von daher überschaubaren Clubevent Pandämonium.
Noch spielen die DJ`s wirklich jeden Wunsch, solange sie die Platte parat haben.
Eigene Musik mitzubringen ist ausdrücklich erwünscht.
Die Mischung ist etwas gewöhnungsbedürftig, beinhaltet ein einziger Abend doch meist die komplette Bandbreite von Mittelalter, über Punk, weiter zu Industrial und allem daneben und dazwischen.
http://www.pandaimonix.de/pan-framedef.html
Wohl auch ganz brauchbar aber noch nicht getestet, die Dark Desires Party, jeden ersten Freitag im Monat im Cubus in Karlsruhe.
Essen und Trinken:
Nach soviel Kunst und Kultur und Bewegung darf natürlich die Verköstigung nicht fehlen.
Auch in der Hinsicht bietet Karlsruhe reichlich.
Gut bürgerliche Küche, griechisch, italienisch, türkisch, indisch * mhm lecker * , afrikanisch...
Kleine Snacks beim Meister des Baquettes oder das große Menue rund um die Peking Ente.
Hungern muss bei uns in Baden sicher keiner!
Natur pur:
Die grosse Anzahl an Seen und Waldgebieten lädt zum beschaulichen Naturerlebnis nach dem guten Essen ein.
Besonders hervorheben möchte ich, für die Angler aber auch die Natur und Ruhe Genießer die Altrheinarme,
besonders um Karlsruhe Knielingen.
Dieses große Natur und Wasserschutzgebiet ist ein Erlebnis für sich.
Natur in einer Form, wie sie sich ursprünglicher kaum noch finden lässt.
Diesen Tipp findet man übrigens bisher in kaum einem Touristik Führer.
Sollte man die Umgebung erkunden wollen, sollte man Zeit und das Überlebenspaket mitbringen,
oder eben jemanden der sich auskennt.
Umgebung:
Ettlingen
Malerisches Städtchen mit wunderschöner Altstadt.
Ein Örtchen zum erholen und träumen.
Baden-Baden
Kur-, Urlaubs- und Kongressstadt am Fuße des Schwarzwaldes ist auf der ganzen Welt bekannt -
für ihre Thermen, ihr Casino, ihre Pferderennen, ihr neues Festspielhaus.
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