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Die berühmte Goethestadt kann mehr als nur an den großen Dichter
erinnern.
Mit seiner Mischung aus wunderschönen klassizistischen Bauwerken, die
sich in direkter Gesellschaft von verfallenen Häusern verschiedener
Epochen befinden, hat Weimar einen besonderen, teilweise etwas morbiden
Charme.
Durch seine Universität wirkt Weimar sehr lebendig und alles andere als
spießig.
Der üppige Baumbestand in der Innenstadt schafft im Sommer ein fast
südländisches Ambiente
und es macht Spaß, ein wenig zu Bummeln.
In vielen Geschäften findet man Souvenirs mit einem Bezug zu Goethe. So
ist überall der berühmte Ginkgo-Baum, den der Dichter anpflanzte zu
finden: Auf Tassen, Postkarten, Einkaufstaschen und sogar als Tee.
Das Goethehaus an sich ist häufig überlaufen. Schulklassen oder
Touristengruppen warten auf Einlass, so dass wir uns den Weg hinein
zunächst erspart haben. Nachholen ist natürlich Pflicht.
Ebenfalls Pflichtprogramm ist eigentlich das Wohnhaus von Friedrich
Schiller, das natürlich ebenfalls überfüllt ist.
Sehr hübsch und sehenswert ist der historische Friedhof. Es ist
wunderschön, dort einfach unter den Bäumen zu sitzen und seinen
Gedanken nachzuhängen.
Ist man bereits dort, lohnt es sich, in die Fürstengruft hinabzusteigen
und den Bewohnern einen Besuch abzustatten.
Natürlich bietet Weimar noch viel mehr. Findet es einfach selbst
heraus.
Will man um die Häuser ziehen, bietet sich der Kasseturm an, in dem
verschiedene Parties (auch fürchterliche) stattfinden.
Leider findet die Memento Mori Party dort nicht mehr statt.
Dennoch bietet der Kasseturm ein originelles, gemütliches Ambiente.
Informationen findet man unter www.kasseturm.de.
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